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Wandern: Ilzschleife

Um nach Passau sicher und umweltfreundlich zu gelangen, haben wir uns bei diesem Ausflug für die Westbahn und die ÖBB entschieden. Mit dem „Einfach-Raus-Ticket“ ist das auch durchaus leistbar.

Vom Passauer Hauptbahnhof sind es ca. 5 Minuten Fußweg zum zentralen Busbahnhof, wo wir mit der Buslinie 4 bis zu ihrem Endpunkt Hochstein im Passauer Ortsteil Hals weitergefahren sind. Der Busumkehrplatz befindet sich schon mitten in den Ilzschleifen, welche einen Doppelmäanderbilden.

 

Dort beginnt der romantische Wanderweg immer am felsigen Ilzufer entlang bis zum Trifttunnel, welcher im frühen19. Jahrhundert angelegt worden ist, um sich so eine Schleife für die Holztrift zu ersparen. Nach der Durchschreitung des finsteren Tunnels statteten wir als nächstes dem Ilzstausee mit der Staumauer einen Besuch ab. Das Kraftwerk ist aus den frühen 1950er Jahren. In einer Rundtour über aussichtsreiche Felsen 50 m über dem Fluss gelangten wir wieder zum Trifttunnel zurück.

Der Zeitaufwand vom Bus bis hierher sind knappe 2 Stunden. Die nächste Station ist Hals mit seiner Ruine auf einem Felsen an der Flussbiegung, welcher beidseitig zur Ilz abfällt. Das Tal ist vorerst noch sehr felsig und wird vor Hals dann breiter. Hier befinden sich Karpfenteiche und auch ein Freibad. Die letzte Etappe führt dann weiterhin auf schönen Wanderpfaden über den Halser Stadtplatz zur Veste Oberhaus in Passau. Die Wanderpfade in der Donauleiten unterhalb der Festung sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Sie führen durch felsiges Terrain und lassen immer wieder Blicke auf die Altstadt von Passau zu. Die Festung ist bis auf den Museumsbereich frei zugänglich.

Immer den Verteidigungsanlagen nach führt uns dann der felsige Treppenweg direkt zur berühmten Passauer Hängebrücke (Luitpoldbrücke) aus dem Jahr 1911. Am gegenüberliegenden Donauufer kehrten wir dann nach einer 4 ½ stündigen Genusswanderung de Luxe im gastlichen „Alten Bräuhaus“ aus dem Mittelalter mit Original-Gewölbedecken ein, wo wir auch am Nachmittag aus einer kompletten Speisekarte wählen konnten. Unserer Meinung nach hätten wir es nicht besser erwischen können. An dem Kellner ist ein Kabarettist verloren gegangen. Vielleicht überlegt er es sich noch einmal, den Beruf zu wechseln. Er hat uns auf alle Fälle immer wieder zum Lachen gebracht.

Bis zum Bahnhof sind es dann noch etwa 30 Minuten Altstadtwanderung.

 

Bestes Wanderwetter bei milden Novembertemperaturen und 100% Sonnenschein. Gesamt 5 Stunden Wanderzeit.

 

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